Das Umdenken 

April 2019

Die Idee, das bisher als Rathaus genutzte und dafür erbaute, jetzt unter Denkmalschutz stehende „Sondergebäude“ 

vorne am Rhein dem Gutenbergmuseum zur Verfügung zu stellen und anzubieten, bedarf eines generellen Umdenkens aller beteiligten Stellen und der gesamten Bürgerschaft und verlangt an vielen Stellen in das Gefüge der Stadt ordnend einzugreifen.

Die Realisation dieses weitreichenden Gedankens verlangt, um dem angestrebten „Weltmuseum“ Ansehen, Anerkennung weltweite Geltung zu verschaffen eine unter der Schirmherrschaft des Landes und des Bundes stehende Eigenständigkeit und Selbständigkeit, - einer „freien Stiftung“.

Dieser Stiftung müsste mit Zuschüssen des Landes, des Bundes, der EU und Spender aus aller Welt ermöglicht werden, die Kosten des Umbaus und des Umzugs, später die Kosten für den Weiterausbau und die Unterhaltung selbst zu tragen und unabhängig von anderen Haushaltsüberlegungen geführt zu werden.

Die Kosten für die Änderungen im Gebäude können dabei wesentlich geringer gegenüber der jetzigen Kosteneinschätzung angesetzt werden.

Der städtische Haushalt würde von einer großen Last und Verpflichtung befreit werden.

In der Annahme, dass bei einer Nutzungsüberprüfung durch die Museumsleitung, der zugezogenen Fachleute und zuständigen Ämter die geringeren Umbaumaßnahmen bestätigt und auch sonst keine schwerwiegenden Einwände erhoben werden können, kann ein großzügiges und ansehnliches Museum eingerichtet werden.

Darüber hinaus wird das der Gestaltung dienende Gitterwerk bei einer Museumsnutzung auch bei bisherigen Gegnern Zustimmung finden.